
Vom 29. bis 31. Juli 2011 dreht sich alles um Musik:
Drehorgel-Festival im Zoo Safaripark
Immer nur die alte Leier? Ganz bestimmt nicht. Wenn vom 29. bis 31. Juli 2011 (Freitag ab 11 Uhr) für drei Tage Kirmesorgeln und Handdrehorgeln im Zoo Safaripark erklingen, dann ist das anders.
Natürlich dreht sich alles um Musik, und, klar, sind die alten „Schätzchen“ - wie die wunderschöne Kirmesorgel von 1872 - die Hingucker und –hörer. Aber: auch heute werden noch Orgeln gebaut. Der elektronisch-funkgesteuerte Orgelwagen von 2005 ist da nur ein Beispiel.
Und neben die Moritaten, die von „Sabinchen, dem Frauenzimmer“ und „Mariechen, das weinend im Garten saß“ erzählen und ein Stück Nostalgie lebendig werden lassen, ertönen moderne Ohrwürmer. Ferdis Drehorgel Orchester aus Duisburg hat da gleich eine ganze Hitliste im Angebot…
Musik ist nicht gleich Musik, und genau so wenig ist Drehorgel gleich Drehorgel. Da gibt es „Walzenorgeln“ original und alt, Lochbandorgeln von insgesamt 15 verschiedenen Baumeistern, elektronische Orgeln, denen man ihr high-tech-Innenleben nicht ansieht und – last but least – die wunderschönen großen Kirmesorgeln, die schon auf den ersten Blick mit ihrer Liebe zum gestalterischen Detail bezaubern. Und sogar eine „Kinderorgel“ ist dabei.
Überall im Freizeitpark erklingen die Leierkastenmelodien, trifft man die Organisten aus ganz Deutschland, die nicht nur ihre Instrumente, sondern auch nostalgische Kostüme mitgebracht haben.
„Volksmusik“ vom Feinsten. Denn lange bevor High Fidelity und CD Player zu jedem Haushalt gehörten, machten die Orgelspieler, die von Haus zu Haus zu zogen, Melodien populär, aus Liedern Gassenhauer.
Heute machen die Organisten aus Schlagern und Hits Leierkasten-Melodien. Beides kann man im Zoo Safaripark hören – und beides hat seinen eigenen Charme.










