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Elefanten

Elefanten – die sanften, grauen Riesen. Zu Unrecht werden sie „Dickhäuter“ genannt, denn ihre Haut ist so sensibel, dass sie sie mit Wasser und Sand vor der Sonne schützen müssen. Und „dickfellig“ im übertragenen Sinne sind Elefanten schon gar nicht. Sie sind feinfühliger als viele Menschen, zeichnen sich durch ein ausgezeichnetes Gedächtnis und einen ausgeprägten Familiensinn aus.

elefant

Das trifft für die Elefanten Indiens ebenso zu, wie für ihre afrikanischen Artgenossen, die sich durch Körperbau, einen kleineren Kopf und größere Ohren von den „Indern“ unterscheiden. Im Gegensatz zu den indischen Elefantinnen tragen die Afrikanerinnen Stoßzähne. Gemeinsam ist Elefanten aus beiden Erdteilen ein erstaunliches Werkzeug: der Rüssel. Er dient als ausgezeichnetes Riech- und Tastorgan, zur zärtlichen Kontaktaufnahme mit Artgenossen, als Waffe und zur Nahrungsaufnahme. Eine Rüsselfüllung Wasser entspricht etwa der Menge eines Eimers.  Sowohl in Afrika als auch in Indien, wo die Elefanten als Nutz- und Arbeitstiere gehalten werden, ist der natürliche Lebensraum der wild lebenden Elefanten massiv bedroht.

Elefanten können bis zu 60 Jahren alt werden und ein Gewicht von bis zu 4000 Kilo auf die Waage bringen. Ihre Nahrung besteht aus Gräsern, Blättern, Zweigen und Rinde. Die Elefanten im Zoo Safaripark brauchen pro Tag und Tier ca. 40 Kilo Heu und  30 Kilo  Kraftfutter – dazu gibt es Obst, Gemüse und auch schon mal ein ganzes Brot als kleines Leckerchen... Elefanten leben in festgefügten Sozialstrukturen, in Mutter- und Kind-Herden, denen eine erfahrene Leitkuh vorsteht. Erwachsene Bullen sind Einzelgänger und gesellen sich zur Paarungszeit zur Herde.

 
 


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